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Braunkohle statt Windkraft?

netzentwicklungsplan

gefunden bei http://pro-erdkabel-neuss.de

Die geplanten Stromtrassen für die Windkraftwerke (Netzentwicklungsplan Bundesnetzagentur) im Norden zu den Großverbrauchern in Süddeutschland verlaufen auffällig zu/von den vorhandenen Kohlevorkommen und Kraftwerken.
Windparkprojekte, die von Bürgern finanziert wurden, stehen reihenweise vor der Pleite, da sie über keine Anbindung verfügen. Trotzdem werden die Ausgaben für diese Trassen über die Ökostromabgabe zu Lasten der Bürger auf Ihren Strompreis abgerechnet.

Hier stellen sich doch einige Fragen:

Soll hier etwa eine Förderung der Energiegenanbindung für Energie aus Braun-/Steinkohle mittels der Ökostromumlage vom Bürger finanziert werden?
Soll die Ökostromumlage nicht den Ausstieg aus Fossilen Brennstoffen und der Atomenergie unterstützen?
Wollen wir damit nicht den CO²-Ausstoß reduzieren?
Dienen die Trassen etwa nicht (nur) zur Verteilung der überschüssigen Windenergie aus den Windparks in der Nordsee?

Viele Wirtschaftsbetriebe sind von dieser Umlage ausgeschlossen. Z.T. ohne ersichtlichen Grund. Zu einer vernünftigen Energiewirtschaft gehört aber auch, dass die Industrie mit hohem Energiebedarf statt lediglich Kosten für die Energie zu sparen auch an die Einsparung des Energieverbrauchs geht und einen Teil der nötigen Versorgung mitfinanziert. Oder aber die Standortwahl nach den entsprechenden Ressourcen gestaltet. Dies wird aber nie geschehen, wenn der „kleine Mann“ die Kostenumlage allein finanzieren soll.

Eine Sammlung passender Pressetexte finden Sie hier

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